Osmium-Info
Verbindungen

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Eine Osmiumverbindung ist das Osmiumtetroxid. Gebildet wird es durch die Reaktion von Oxidationsmitteln wie Salpetersäure auf elementares Osmium. Beim Osmiumtetroxid handelt es sich um einen leicht flüchtigen Feststoff, der eine stark oxidierende Wirkung besitzt. 

Kristallines Osmium ist keine Verbindung sondern nur eine Kristallisationsart des reinen Elementes, die auf Grund ihrer chemischen Eigenschaften bis 400 °C ungiftig ist. 

Im Gegensatz zu den meisten Oxidationsmitteln kann die Oxidation mit Osmiumtetroxid unter stereochemischer Kontrolle ablaufen. Obwohl es eine teure und toxische Verbindung ist, hat Osmiumtetroxid einige Anwendungen. 

So wird es beispielsweise in der Spurensicherung bei Fingerabdrücken eingesetzt. Ebenfalls dient es zur Kontrastverstärkung von Zellmembranen in der Elektronenmikroskopie. 

Einige weitere Verbindungsarten sind die Komplexverbindungen des Osmiums. Von Osmiumtetroxid stammen die sogenannten Osmate ab. Es handelt sich dabei um anionische Sauerstoffkomplexe. 

Die Komplexverbindungen gibt es auch mit anderen Liganden, wie Ammoniak, Cyanid, Kohlenstoffmonoxid und Stickstoffmonoxid. Ist der Ligand organischer Naturkann ein Osmocen gebildet werden. 

 

 
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